Am Freitagabend (22.07.) fand ein abteilungsübergreifender Workshop zum Thema Selbstverteidigung mit Krav Maga bei den Judoka statt. Viele jugendliche Judoka der Teens- Gruppe fanden neben den Erwachsenen Judoka den Weg zu diesem Event.

Anstelle des normalen Judo- Trainings wurde die ganze Schulturnhalle mit Matten ausgelegt und so der Raum für ein Hineinschnuppern in diese Verteidigungstechniken geschaffen. Als Trainer dieser Kontaktkampftechniken stand uns Markus, ein langjähriger Krav Maga- Instruktor zur Verfügung. Die 3-stündige Trainingseinheit enthielt neben verbalen Deeskalationsmethoden viele Hinweise zum Verhalten in Bedrohungssituationen. Für den Fall einer unausweichlichen Konfrontation, wurden verschiedene Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken, sowohl im Stand als auch am Boden liegend geübt. Einzelne Bewegungen waren den Judoka bereits aus der Judo- Selbstverteidigung bekannt, wurden aber im Krav Maga zum Teil leicht variiert eingebaut. Zum Üben der Schlag- und Tritttechniken standen Schlagpolster zur Verfügung. Trotzdem war von allen Teilnehmern volle Konzentration gefordert, um nicht versehentlich den Trainingspartner niederzustrecken. Als Judoka sind wir schließlich immer um das Wohlergehen unserer Trainingspartner bemüht.

Die immer wiederholte Ankündigung der „letzten Übung“ und die Aufforderung mit noch mehr Kraft zuzuschlagen, versetzte alle Kursteilnehmer in leichte physische Belastungszustände. Das Üben von verschiedenen Angriffssituationen mit variierenden Aufgabenstellungen sorgte auch für eine gewisse psychische Belastung. Die angekündigte „Cool Down“- Phase am Trainingsende offenbarte sich dann in Form von einer 15- minütigen Übung zur Abwehr von Messerangriffen und sorgte dann bei allen Teilnehmern für die endgültige Sicherstellung eines umfassenden Muskelkaters am darauffolgenden Wochenende.

Den Abend haben wir dann zusammen mit dem Trainer und dem Geburtstagskind des Tages in geselliger Runde bei netten Gesprächen ausklingen lassen.

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