So lautet ein Sprichwort und böse Zungen setzen dann noch „…und wenn er Tränen lacht“ dazu.

Das mit dem Tränen lachen haben  beim Ausflug des TV 1985 Biebesheim e.V. wirklich alle im wahrsten Sinne des Wortes getan.

Die Aussagen vieler unserer Übungsleiter/innen und Helfer/innen waren, auch noch am Tag danach,   „so viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht!“  „Das war der schönste Tag seit langem!“

„Lasst uns sowas bitte wiederholen!“

Der Vorstand des TV 1895 Biebesheim e.V. hat also alles richtig gemacht mit der Planung des Weihnachtsgeschenkes für seine Übungsleiter/innen und Helfer/innen, um Danke zu sagen für all die vielen Stunden die alle Jahrein Jahraus in den Sporthallen verbringen.

Zurzeit sind es über 60 Frauen und Männer, die für ca. 1200 Mitglieder da sind und für Wettkämpfe, Rundenspiele, Turniere oder auch just for fun trainieren.

Dafür sagt der Vorstand 1x im Jahr mit einem besonderen Schmankerl DANKESCHÖN und in diesem Jahr hat man sich für eine Fahrt nach Rüdesheim/Assmannshausen entschieden.

Dem Vorstand ist es wichtig, das Wir-Gefühl zu pflegen und zu stärken, denn manche Übungsleiter/innen und Helfer/innen sehen sich das Jahr über kaum. Da sind solche gemeinsamen Unternehmungen gerade wichtig und werden meist auch gerne angenommen.

Und so starteten wir am Samstag, 14.4. bei sonnigem Wetter mit 43  gutgelaunten TVlern (viele mussten aus verschiedenen Gründen leider doch absagen) in Richtung Rüdesheim und waren  gespannt, was auf uns zukommt. Ein Teil des Vorstandes hatte im Februar unter widrigen Umständen (Kälte und Hochwasser)  bei einer Vorfahrt schon mal getestet und kurz danach bekam jeder eine geheimnisvolle Einladung in Form eines Hipsterbeutels mit einem noch geheimnisvollerem Inhalt: Sonnencreme, Regenponcho und eine Süßigkeit. Wie sich herausstellte, sollten diese Hipsterbeutel an diesem Tag unser Erkennungszeichen sein.

In Rüdesheim angekommen, begaben wir uns alle gemeinsam zur Gondelstation und bekamen das sogenannte Ringticket ausgehändigt. Wir fuhren mit der Gondelbahn hinauf, über die Weinberge, zum Niederwalddenkmal, von wo alle die wunderbare Aussicht über die Stadt und den Rhein bewunderten. Von dort aus ging es weiter nach Assmannshausen. Unterwegs kam man an einigen Aussichtspunkten/Sehenswürdigkeiten vorbei, wo sich einige tatsächlich auch noch ein bisschen bilden konnten. Besonders neugierig war man bei der Erkundung der Zauberhöhle, die mit viel Gelächter unsererseits und kopfschüttelnden Nicht-TVler (wenn die auch von der falschen Seite in die Höhle rein wollten?!)endete. Weiter ging es am Jagdschloss und dessen Wildgehegen vorbei zum Sessellift, der nicht unbedingt gut geeignet ist für Menschen mit kurzen Beinen. Aber auch die haben es geschafft, die wunderschöne Aussicht genießend, ins Tal nach Assmannshausen zu kommen.

Von hier aus ging es zu den Anlegestellen, von wo uns ein Schiff wieder zurück nach Rüdesheim bringen sollte. Die einen schneller, die anderen auf Umwegen und wieder andere mussten laufen, weil es Unstimmigkeiten bei den Abfahrtszeiten gab.

Aber letztendlich haben sich dann doch alle im Rüdesheimer Schloss in der Drosselgasse zum Abendessen eingefunden. Auch hier waren wir gespannt, was auf uns zukommt. Das Essen konnten wir im Vorfeld schon aussuchen. Aber was verbirgt sich hinter den Gerichten mit den Namen: „Fräulein Emmer“; „Passt gut zum Riesling“; „So schmeckt der Frühling“; „Rheingauer Gebück“; „Ebbes von de Wutz“??? Das konnte bei der Vorfahrt nicht getestet werden. Man war damals nur zufällig ins Schloss gekommen, nachdem man sich vorher eine andere Lokation versucht hat schön zu reden.

Letztendlich waren wir aber alle froh und dankbar, dass man sich entschieden hat, den Tag im Schloss ausklingen zu lassen. Es hat alles super gut geschmeckt und die Bedienungen waren allesamt sehr nett.

Apropos ausklingen lassen – das geschah im wahrsten Sinne des Wortes, wir wurden stündlich durch ein wunderschönes Glockenspiel unterhalten. Und so vergingen 3 Stunden wie im Flug und wir machten uns auf den Weg in Richtung Busparkplatz und da wartete eine weitere Überraschung auf uns!!!

Busfahrer Johannes vom Busunternehmen Brückmann in Darmstadt-Eberstadt, der zwischenzeitlich nochmal nach Hause gefahren war,  präsentierte uns einen nagelneuen Bus und wir waren die erste Gruppe, die damit gefahren wurde. Wir erlebten quasi die Jungfernfahrt des Busses. Busfahrer Johannes sorgte auch dafür, dass die Heimfahrt recht kurzweilig war. Es wurde noch viel gelacht und gesungen, was den wunderschönen Tag noch abgerundet hat und somit für alle unvergesslich macht.  O-Ton unserer jungen Übungsleiterinnen: „Können wir das nächste Mal bitte wieder mit Johannes fahren?!“ Der Vorstand wird das sicher für die nächste Planung im Hinterkopf behalten!

Mir bleibt jetzt nur noch mich an dieser Stelle von allen Übungsleiter/innen und Helfer/innen sowie dem Vorstandsteam zu verabschieden und Danke zu sagen für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in den letzten 6 Jahren. Schöner hätte meine Zeit im Vorstand nicht enden können!

Pia Grohmann

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